Als ich schlief von Norbert Zähringer

Klappentext:

Berlin 1985. Beim Landeanflug auf die geteilte Stadt fällt der Flüchtlingsjunge Ismael aus dem Fahrwerkschacht eines Flugzeugs und überlebt. Auf den Zeitungsballen einer Altpapierhalde im Westen findet ihn Paul Mahlow, Judokämpfer, Frauenheld, Langzeitstudent und Wachmann. Während er den Jungen in ein Krankenhaus fährt, wird Mahlows bester Freund Alp bei einer Demonstration bewusstlos geschlagen – und wacht nicht wieder auf. Die bis dahin überschaubare Welt der beiden gerät aus den Fugen. Aus dem Koma heraus, gleichsam über allen schwebend und nicht nur allgegenwärtig, sondern auch alles erinnernd, erzählt Alp die Geschichte ihrer Freundschaft, die Geschichte Ismaels und die manchmal tieftraurige, dann wieder haarsträubend komische Geschichte seiner Familie, in der ein geheimnissvoller Großvater eine teuflische Rolle spielt. 

Die Klappentext war vielversprechend, auch wenn es um ein Thema ging, zu dem ich  noch nie etwas gelesen habe. Nichts destotrotz war ich gespannt auf die Umsetzung. Die Einstieg in das Buch mit einer Rückblende war originell und ich fühlte mich in der Wahl des Buches bestätigt. Nach wenigen Seiten allerdings kam ich mit dem Text nicht mehr zurecht. Es hat mich einfach nicht gepackt. Die Charaktere waren – in meinen Augen – langweilig bis unsympathisch. Niemand konnte richtig mein Interesse wecken. Der Verlauf der Handlung an sich hätte spannend sein können, wurde aber so lapidar beschrieben, dass ich ab Seite 88 einfach keine Lust mehr hatte. ABBRUCH

Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt für das Buch, vielleicht ist es aber auch einfach nicht mein Fall. Es landet jetzt erst mal wieder im Regal…

Rowohlt Verlag
gebunden
288 Seiten
2006
Ersterscheinung 2006